Bauwirtschaft

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Termine

Konjunkturtest (monatlich)
  • 30.03.2020, 14:00
  • 29.04.2020, 14:00
  • 28.05.2020, 14:00

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Aktueller Konjunkturtest
Aktueller Investitionstest

Der WIFO Investitions- und Konjunkturtest ist Teil der harmonisierten Konjunkturumfragen der EU.

Bauwirtschaft

Der folgenden Beschreibung muss vorausgeschickt werden, dass sich die Befragungsergebnisse zu einem erheblichen Teil auf die ersten beiden Wochen des März 2020 beziehen. Insofern spiegeln die Ergebnisse in der Bauwirtschaft eher die Situation vor den ergriffenen Maßnahmen zur Eindämmung von COVID-19 (ab Mitte März) wider.

Im März 2020 haben sich die Einschätzungen der österreichischen Bauunternehmen zur konjunkturellen Lage nur geringfügig abgeschwächt. Der Index der aktuellen Lagebeurteilungen verlor gegenüber dem Vormonat 1,4 Punkte und lag bei 38,8 Punkten (saisonbereinigter Wert). Ausgesprochen positiv bewerten die Unternehmen dabei weiterhin die Bauproduktion der letzten 3 Monate. Hier verfestigte sich der Saldowert bei 23 Punkten. Hinzu kommt, dass der Anteil der befragten Unternehmen, die keinerlei Produktionshemmnissen gegenüber stehen, im März nur geringfügig von 53 auf 51% sank. Mit 34% verblieb der Mangel an Arbeitskräften das meistgenannte Produktionshemmnis, sank aber gegenüber Februar um 6 Punkte. Gleichzeitig stieg der Anteil der Nennungen „Beeinträchtigung der Bautätigkeit durch sonstige Gründe“ von 1% auf 6%, was vermutlich auf COVID-19 zurückzuführen ist. Die weiteren Produktionshemmnisse stagnierten grob auf dem Niveau des Vormonats: Mangel an Aufträgen 6%, ungünstige Witterung 1%, Mangel an Material/Kapazität 1%, Finanzierungsprobleme 1%.

Die Erwartungen der Bauunternehmen hinsichtlich der zukünftigen konjunkturellen Entwicklung setzten im März ihren langsamen Abwärtstrend weiter fort. So fiel der entsprechende Saldowert (saisonbereinigt) von 10,9 auf 9,1 Punkte. Der Abstand zwischen aktueller Lage und Erwartung liegt weiterhin bei fast 30 Punkten. Gegenüber dem Vormonat sanken dabei die Preiserwartungen von 17 auf 15 Punkte. D.h. im Saldo überwiegen die Bauunternehmen mit steigenden Preiserwartungen jene mit sinkenden Preiserwartungen noch um 15 Prozentpunkte. Auch der Saldo der Beschäftigungserwartungen sank gegenüber dem Februar, jedoch nur um einen Punkt. Die Unternehmen mit steigender Beschäftigungserwartung überwiegen jene mit sinkender Beschäftigungserwartung damit nur noch knapp um 3 Punkte.

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