Bauwirtschaft

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Konjunkturtest (monatlich)
  • 29.11.2018, 14:00
  • 08.01.2019, 14:00

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Aktueller Konjunkturtest
Aktueller Investitionstest

Der WIFO Investitions- und Konjunkturtest ist Teil der harmonisierten Konjunkturumfragen der EU.

Bauwirtschaft

Die Entwicklung hin zu weniger optimistischen Konjunktureinschätzungen der österreichischen Bauunternehmen setzt sich im November fort. Der (saisonbereinigte) Index der aktuellen Lagebeurteilung fällt um beinahe 2 Punkte auf 28,6 Indexpunkte. Dieser Wert ist der niedrigste im Jahr 2018, liegt aber noch leicht über jenem vom November des Vorjahres. Im längerfristigen Vergleich bleiben die Unternehmenseinschätzungen überdurchschnittlich zuversichtlich. Verbunden mit der Abnahme der Zuversicht im November ist eine schlechtere Einschätzung der Bautätigkeit in den vergangenen drei Monaten. Per Saldo sank die Anzahl jener Unternehmen, deren Bautätigkeit laut eigenen Angaben in diesem Zeitraum zunahm, gegenüber jenen, die einen Rückgang verbuchten, um 3 Indexpunkte auf 15 Punkte. Im Oktober war dieser Saldo noch gestiegen. Im Unterschied dazu gaben wie im Vormonat 86% der befragten Bauunternehmen an, über zumindest ausreichende Auftragsbestände zu verfügen. Der Anteil der befragten Unternehmen, die durch keinerlei Produktionshemmnisse in ihrer Bautätigkeit beeinträchtigt sind, stieg um 3 Prozentpunkte auf 43%. Dagegen nennen 6% der Bauunternehmen (um 2 Prozentpunkte mehr als im Vormonat) einen Mangel an Aufträgen als wichtigstes Produktionshemmnis, was die etwas schlechtere Einschätzung der Bautätigkeit widerspiegelt. Ein Mangel an Arbeitskräften wurde von 40% (im Vormonat waren es 45%) der Unternehmen als vorwiegender Grund für eine Beeinträchtigung ihrer Bautätigkeit angeführt. Die Unternehmenseinschätzungen der zukünftigen Entwicklung im Bausektor verbessern sich im November weiter. Der Index der unternehmerischen Erwartungen steigt dabei auf 21,6 Punkte und erreicht damit einen neuen Höchstwert. Die zuversichtlicheren Erwartungen zeigen sich auch in jenen über die zukünftige Beschäftigungssituation. Die Anzahl der befragten Unternehmen, die in den nächsten drei Monaten einen Beschäftigungszuwachs erwarten, zieht gegenüber jenen, die eine Abnahme erwarten, per Saldo um 4 Punkte auf 19 Indexpunkte an. Die Preiserwartungen sinken (per Saldo) leicht.

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Vierteljährlich erhobene Daten

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