Bauwirtschaft

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Konjunkturtest (monatlich)
  • 29.08.2019, 14:00
  • 27.09.2019, 14:00
  • 30.10.2019, 14:00

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Aktueller Konjunkturtest
Aktueller Investitionstest

Der WIFO Investitions- und Konjunkturtest ist Teil der harmonisierten Konjunkturumfragen der EU.

Bauwirtschaft

Die Konjunktureinschätzungen der österreichischen Bauunternehmen haben sich im Juli etwas eingetrübt. Der Index der aktuellen Lage sank gegenüber dem Vormonat um 5,0 Punkte und liegt (saisonbereinigt) bei einem Saldo von 28,5 Punkten. Wenngleich es sich damit um den niedrigsten Wert seit November 2017 handelt, zeugt das hohe Niveau des Index weiterhin von einer sehr positiven Grundstimmung. Bei den Einzelindikatoren kam es speziell bei der abgefragten Bautätigkeit in den letzten 3 Monaten zu einem Rückgang. Der Saldo sank von 18 auf 12 Punkte, d.h. weniger Bauunternehmen berichten von einer Bauproduktion über den Erwartungen als im Vormonat. Beim Anteil der Unternehmen, welche von zumindest ausreichenden Auftragsbeständen berichten, sank der Indexwert von 90% auf 88%. Die gute Auftragslage in der Branche bleibt damit praktisch unverändert. Analog dazu berichten – wie im Vormonat – nur 6% der Unternehmen von einem Auftragsmangel als primärem Produktionshemmnis. Auch bei den anderen Produktionshemmnissen gab es wenig Veränderung: Mit 42% der Nennungen bleibt der Arbeitskräftemangel wichtigstes Produktionshemmnis (+3 Punkte gegenüber Juni), gefolgt von ungünstigen Witterungsverhältnissen mit 10% (-3 Punkte). Ebenfalls stabil bleibt der Anteil der Unternehmen, die von keinen Produktionshemmnissen betroffen sind (37%).

Der Index der Konjunkturerwartungen glich im Juli teilweise die Rückgänge des Vormonats aus: Nach einem Rückgang von 4,2 Punkten im Juni stieg der Index zuletzt um 3,2 Punkte. Im Saldo überwiegen die positiven Einschätzungen damit um 12,3 Punkte – die Erwartungen sind jedoch weiterhin deutlich pessimistischer als die aktuelle Lage. In der Struktur gab es im Juli Zugewinne sowohl bei den Beschäftigungs- als auch bei den Preiserwartungen. Der Saldowert für die Preiserwartungen liegt bei 17 Punkten (+2 Punkte gegenüber dem Vormonat), jener für die Beschäftigung nur mehr bei 7 Punkten (+4 Punkte gegenüber dem Vormonat). Die Preiserwartungen sind demnach deutlich positiver als die Beschäftigungserwartungen, die nur knapp über einer neutralen Einschätzungen liegen.

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