Bauwirtschaft

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Termine

Konjunkturtest (monatlich)
  • 27.02.2019, 14:00
  • 28.03.2019, 14:00
  • 29.04.2019, 14:00

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Aktueller Konjunkturtest
Aktueller Investitionstest

Der WIFO Investitions- und Konjunkturtest ist Teil der harmonisierten Konjunkturumfragen der EU.

Bauwirtschaft

Die Konjunktureinschätzungen der österreichischen Bauunternehmen sinken im Jänner wieder unter die 30 Punkte Marke. Der Index der aktuellen Lagebeurteilung (saisonbereinigt) sinkt um rund 5 Punkte und liegt nun bei 29 Punkten. Obwohl die Stimmung in der österreichischen Bauwirtschaft damit weiterhin sehr optimistisch ist, war die Verbesserung im Dezember offensichtlich nicht nachhaltig. Dies bestätigen auch die Werte der Quartalsbefragung, wo ein Rückgang in der eigenen Geschäftslage gegenüber Oktober iHv. 4 Prozentpunkten auf 22 Punkte zu verzeichnen ist. Zurückzuführen ist der Rückgang des Index im Jänner vorwiegend auf die abgefragte Bauleistung in den letzten 3 Monaten. Der Anteil der Unternehmen, die eine höher als erwartete Bauleistung ausweisen sinkt im Jänner um 5 Punkte. Hier spielt besonders die Witterung eine große Rolle. War diese im Dezember noch für 8% der befragten Unternehmen das primäre Produktionshindernis, so verdoppelte sich dieser Wert im Jänner auf 16%. Ebenso sinkt der Anteil der Unternehmen, für die ein Mangel an Arbeitskräften das primäre Produktionshindernis darstellt, um 8% Punkte. Der Wert liegt mit 32% jedoch weiterhin auf sehr hohem Niveau. Umgekehrt bleibt ein Mangel an Aufträgen mit 5% der Nennungen deutlich hinter den Werten der Vorjahre zurück. Der Anteil von Firmen, welche von keinen nennenswerten Produktionshemmnissen berichten, bleibt konstant – 43% im Jänner im Vergleich zu 42% im Dezember. Auch der Anteil der Unternehmen, die zumindest über ausreichende Auftragsbestände verfügen, bleibt mit 90% nur geringfügig hinter dem Wert des Vormonats zurück (92%).

Bei den Einschätzungen der Bauunternehmen zur zukünftigen konjunkturellen Situation kommt es zu einem Rückgang: Der Index der unternehmerischen Erwartungen sinkt um 5 Punkte und liegt im Jänner bei 17,4. Getragen wird dieser Rückgang von einer schwächeren Preiserwartung (-5 Punkte auf 24 Punkte) und einer geringeren Beschäftigungserwartung (-4 Punkte auf 11 Punkte). Der Rückgang in den Erwartungen zeigt sich noch stärker in der Einschätzung zur eigenen Geschäftslage in 3 Monaten.  Gegenüber Oktober sinkt der Anteil der Unternehmen, die von einer besseren Geschäftslage ausgehen gegenüber jenen, die eine schlechtere Geschäftslage erwarten, von 14 auf 8 Punkte.

 

 

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