Bauwirtschaft

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Termine

Konjunkturtest (monatlich)
  • 29.6.2017, 14:00
  • 28.7.2017, 14:00
  • 30.8.2017, 14:00

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Aktueller Konjunkturtest
Aktueller Investitionstest

Der WIFO Investitions- und Konjunkturtest ist Teil der harmonisierten Konjunkturumfragen der EU.

Bauwirtschaft

Die sich bereits im Vormonat abzeichnende Abwärtskorrektur der Konjunktureinschätzungen der österreichischen Bauunternehmen setzte sich auch im Mai fort. Der aktuelle Rückgang des Index der aktuellen Lageeinschätzungen war (saisonbereinigt) mit 2,9 Punkten zudem deutlich prononcierter als im April (-0,7 Punkte). Seit dem Höchststand im März sank der Index kumuliert von 29,3 auf 25,7 Punkte. Nichtsdestotrotz herrscht in der österreichischen Bauwirtschaft weiter eine äußerst positive Grundstimmung vor. Die Verschlechterung in den Konjunktureinschätzungen basieren auf einem simultanen Rückgang mehrerer Komponenten: die Einschätzung zur Bautätigkeit in den letzten Monaten sank von 19 auf 17 Punkte. Auch der Anteil der Unternehmen, welche von zumindest ausreichenden Auftragsbeständen berichten, sank um 3 Prozentpunkte auf 83%. Am deutlichsten war jedoch die Veränderung beim Anteil der Unternehmen, welche von keinen Produktionshemmnissen berichten. Hier war ein Rückgang um 11 Punkte zu beobachten (Mai: 44%). Währen der Mangel an Arbeitskräften weiter das wichtigste Produktionshemmnis darstellt (23%), berichten im Mai auch wieder deutlich mehr Bauunternehmen von schlechten Witterungsverhältnissen (April: 7%; Mai: 16%).

Anders als die Einschätzungen zur aktuellen Lage haben sich die unternehmerischen Erwartungen für die kommenden Monate im Mai etwas verbessert. Der Index der unternehmerischen Erwartungen stieg um 2,0 Punkte und steht aktuell bei einem Saldo von 8,5 Punkten. Durch die kontinuierliche Verbesserung der Erwartungen seit Mitte letzten Jahres liegt der Index nun bereits beim höchsten Wert seit 2008. Nach dem markanten Auseinanderdriften in der Vergangenheit nähern sich damit auch die aktuellen und zukünftigen Einschätzungen wieder etwas an. Anders als in den Vormonaten ist die Verbesserung der Erwartungen jedoch stärker auf die Beschäftigungseinschätzung und weniger auf steigende Preiserwartungen zurückzuführen. Der Saldo der Unternehmen, welche mit einer Zunahme der Beschäftigung rechnen, stieg um 5 Punkte von -2 auf 3, während die Preiserwartungen im wesentlichen konstant blieben (Mai: 15 Punkte, April: 14 Punkte).

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Produktion in den letzten 3 Monaten
Auftragsbestände

Monatlich erhobene Daten

Produktion in den letzten 3 Monaten
Auftragsbestände
Produktion nicht behindert
Produktion primär behindert durch Finanzierungsprobleme
Produktion primär behindert durch unzureichende Ausrüstung
Produktion primär behindert durch mangelnde Nachfrage
Produktion primär behindert durch Arbeitskräftemangel
Produktion primär behindert durch Finanzierungsprobleme
Produktion primär aus sonstigen Gründen behindert
Produktionserwartungen
Beschäftigungserwartungen

Vierteljährlich erhobene Daten

Derzeitige eigene Geschäftslage
Derzeitige Geschäftslage in der Gesamtwirtschaft
Gesicherte Produktionsdauer in Monaten
Produktion in den letzten 3 Monaten
Auftragsbestände

Monatlich erhobene Daten

Produktion in den letzten 3 Monaten
Auftragsbestände
Produktion nicht behindert
Produktion primär behindert durch Finanzierungsprobleme
Produktion primär behindert durch unzureichende Ausrüstung
Produktion primär behindert durch mangelnde Nachfrage
Produktion primär behindert durch Arbeitskräftemangel
Produktion primär behindert durch Finanzierungsprobleme
Produktion primär aus sonstigen Gründen behindert
Produktionserwartungen
Beschäftigungserwartungen

Vierteljährlich erhobene Daten

Derzeitige eigene Geschäftslage
Derzeitige Geschäftslage in der Gesamtwirtschaft
Gesicherte Produktionsdauer in Monaten
Produktion in den letzten 3 Monaten
Auftragsbestände

Monatlich erhobene Daten

Produktion in den letzten 3 Monaten
Auftragsbestände
Produktion nicht behindert
Produktion primär behindert durch Finanzierungsprobleme
Produktion primär behindert durch unzureichende Ausrüstung
Produktion primär behindert durch mangelnde Nachfrage
Produktion primär behindert durch Arbeitskräftemangel
Produktion primär behindert durch Finanzierungsprobleme
Produktion primär aus sonstigen Gründen behindert
Produktionserwartungen
Beschäftigungserwartungen

Vierteljährlich erhobene Daten

Derzeitige eigene Geschäftslage
Derzeitige Geschäftslage in der Gesamtwirtschaft
Gesicherte Produktionsdauer in Monaten