Bauwirtschaft

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Termine

Konjunkturtest (monatlich)
  • 27.04.2018, 14:00
  • 30.05.2018, 14:00
  • 28.06.2018, 14:00

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Aktueller Konjunkturtest
Aktueller Investitionstest

Der WIFO Investitions- und Konjunkturtest ist Teil der harmonisierten Konjunkturumfragen der EU.

Bauwirtschaft

Die aktuelle Lagebeurteilung der Bauwirtschaft stagniert im April bei einem Wert knapp unter der 30-Punkte-Marke. Mit 29,5 Punkten verbleibt der Index (saisonbereinigt) dennoch auf einem sehr hohen Niveau. Auch die quartalsweise abgefragte Einschätzung zur eigenen Geschäftslage unterstreicht dieses Bild. Mit einer gesicherten Produktionsdauer von durchschnittlich über 5 Monaten wurde zudem ein historischer Höchstwert erreicht. Bei den Einzelindikatoren kam es nur zu geringfügigen Veränderungen gegenüber März, die sich in Summe ausgleichen. So stiegen die Einschätzungen zur Bautätigkeit in den letzten 3 Monaten von 11 auf 15 Punkte. Andererseits sank der Anteil an Unternehmen, welche von zumindest ausreichenden Auftragsbeständen berichten, im gleichen Zeitraum von 91% auf 88%. In puncto primäres Hindernis für die Bautätigkeit berichten weiterhin nur 7% der Unternehmen von mangelnden Aufträgen. Im April stieg jedoch die Zahl der Unternehmen, die einen Arbeitskräftemangel als primäres Produktionshemmnis sehen, von 27 auf 31 Punkte. Gleichzeitig reduzierte sich die Zahl der Nennungen einer ungünstigen Witterung als primäres Produktionshemmnis im April von 21 auf 15 Punkte.

Der Index der unternehmerischen Erwartungen sank in der Bauwirtschaft im April zum vierten Mal in Folge, wenn auch nur geringfügig auf 15,1 Punkte.

Wenngleich die positiven Erwartungen die negativen weiterhin mehr als deutlich überwiegen, ist die kontinuierliche Abschwächung des Indikators doch als deutliches Zeichen einer Konjunkturverlangsamung zu sehen. Der Rückgang des Index lässt sich darauf zurückführen, dass sich die Beschäftigungserwartungen gegenüber dem Vormonat nochmals leicht rückläufig entwickelten. Die Baupreiserwartungen bleiben demgegenüber weiterhin auf äußerst hohem Niveau, was als Indikator für weitere Preissteigerungen in den kommenden Monaten gewertet werden kann.

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